Tomaten, im Sommer sind so lecker und Sonnen verwöhnt, süß & saftig. Da muss man einfach etwas Leckeres draus zaubern. Ich habe mich für eine ganz einfache, rustikale Crostata entschieden. Der Teig ist herzhaft und wirklich super lecker mit einem Teil Maismehl. Dieses gibt dem Gericht einen besonderen Touch. Die Kombination von Tomaten und Johannisbeeren ist ein echter Geheim Tipp. Wenn ihr es bisher noch nicht versucht habt, solltet ihr es unbedingt jetzt schnell nachholen. Da es eine große Auswahl an den unterschiedlichsten Tomaten-Sorten Farben und allerlei Formen gibt, könnt ihr euch beim belegen nach Lust und Laune austoben.Einfach ein Traum dieser Duft, der aus dem Ofen durch die ganze Wohnung zieht, während die Crostata backen. Die Kräuter, der Knoblauch und der Käse mit den saftigen Tomaten und dem herzhaften Teig. Ein leckeres, sommerliches Rezept was schnell zubereitet ist, und auch bei Gästen, auf der Terrasse am Abend, super ankommt.
Welche Kräuter ihr verwendet ist euch überlassen. Ich habe mich dieses mal für Thai-Basilikum und Thymian entschieden. Ich finde das die beiden Sorten großartig zu Tomaten und Käse passen.
Wichtig ist, das die Crostata, solange sie noch warm ist, den Saft der Tomaten noch nicht gebunden hat und dadurch etwas flüssiger ist. Je kühler sie wird, desto stabiler und trockener wird die Füllung!

Zutatenliste

für eine Crostata, ca. 4 Personen

Crostata Teig
220 g Mehl
100 g vorgekochtes Maismehl (zB Asia Shop)
1 Tl Salz
210 g sehr kalte Butter
1 EL Honig
etwas Pfeffer
30 ml kaltes Wasser

Belag
ca 1 kg gemischte Tomaten
80-100 g Johannisbeeren
2 EL Speisestärke
5 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Kaffeetasse geriebenen Parmesan
Salz & schwarzer Pfeffer aus der Mühle
frischer Thymian + Thai-Basilikum

zum Bestreichen
1 Ei
Parmesan

Zubereitung

1. Die Butter in kleine Stücke schneiden. Mehl, Maismehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Die kalte Butter dazu geben und mit den Fingern die Fettstücke mit dem Mehl verreiben.
Nur grob. Es sollen und müssen Butterflocken zu sehen bleiben. Das kalte Wasser und den Honig dazugeben und schnell das Mehl mit dem Rest verbinden, ohne viel zu kneten. In Frischaltefolie gewickelt zu einer Rechteckigen Scheibe drücken und eine Stunde in den Kühlschrank legen.

2. Die Tomaten waschen und die größeren in ca. 3-5 mm dicke Scheiben schneiden. Die anderen, je nach Größe halbieren oder vierteln. Johannisbeeren waschen und vom Strang entfernen.  Den Parmesankäse reiben. Den Backofen auf 190 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Extra Tipp: >Die gefüllte Crostata lässt sich sehr schwierig von der Arbeitsfläche auf das Backblech heben. Und auch später, solange sie noch warm ist, unbeschadet davon zurück. Daher arbeite ich auf einem umgedrehten Backblech. Hier lässt sie sich vor dem backen ohne Probleme direkt ausrollen und füllen. Und später nach dem backen, einfach und Barriere frei runterschieben auf ein Kuchengitterzum ausküheln.

4. Den Teig auf einem bemehlten Backpapier, auf dem umgedrehten Blech, rechteckig auf ca. 40 x 30 cm ausrollen. Einen Rand von ca. 5 cm frei lassen. Den Rest mit Parmesankäse bestreuen. Die Johannisbeeren mit der Speisestärke vermischen und auf dem Parmesan verteilen. Darauf die Tomaten verteilen. Dabei darauf achten, das sie in etwa gleich hoch liegen.
Den Rand nun vorsichtig über die Füllung klappen, die Ecken leicht festdrücken. Die Tomaten mit Salz und Pfeffer aus der Mühle großzügig würzen.
Die Knoblauchzehen durch eine Presse drücken. Thymian und Basilikum fein hacken und mit dem Knoblauch und dem Olivenöl verrühren. Über die Tomaten träufeln. Den Rand mit verquirltem Eis einstreichen und etwas Parmesan darauf streuen. 25-30 Minuten backen lassen.

-> Achtung: Die Crostata schmeckt wunderbar wenn sie noch warm ist. Aber die Flüssigkeit der Tomaten und der Johannisbeeren ist noch nicht gebunden. Das passiert erst je kälter sie wird!

Wer mag kann noch etwas frisch geriebenen Parmesan auf die Tomaten reiben.Einfach absolut lecker, und diese Kombination aus süßlich-fruchtig und pikant, ist absolut gelungen.
Auch für den Picknick Korb geeignet. Da man die Crostata auch sehr gut kalt genießen kann.

Alles liebe und bis bald Eure Stephie

 

 

Dieses Rezept habe ich am 27.08. 2013 veröffentlicht. Exakt 6 Jahre später habe ich sie neu aufgelegt und die Bilder überarbeitet.
Das Grundrezept ist so geblieben. Nur kleine Feinheiten habe ich angepasst. Hier zum vergleich ein Bild vor 6 Jahren.

5 Kommentare
    • StephieJust sagte:

      Liebe Anika,

      ich freue mich sehr das du so fleißig Kommentierst und Dich bei mi so wohl fühlst.
      Ich würde Dir auch gerne eines rüber schicken, leider ist das immer nicht so einfach mit dem teilen ;-)

      LG Stephie

      Antworten

Schreibe einen Kommentar!

Fragen, Anregungen oder Kritik?
Kommentare sind das Salz in der Suppe, oder der Zucker im Kuchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.