About me

Wer ist “Meine Küchenschlacht”?

About me.
Hier soll und wird etwas privates, persönliches stehen. Etwas damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, wer hinter Meine Küchenschlacht steht.
Denn wir Menschen sind von Natur aus neugierig, und erfahren gerne etwas über andere Personen.
Machen uns gerne ein Bild und versuchen mit dem was wir erfahren haben einen Eindruck von dem Gegenüber zu bekommen.
Das geht mir natürlich nicht anders.
Schwierig ist es, die Balance zu finden, etwas über mich und mein Leben zu berichten, gerade soviel das es mich beschreibt, anderer Seits sollte es aber auch nicht zu viel Preisgeben, denn Menschen sind eben auch schnell mit Vorurteilen, Neid uns Missgunst.

Ich habe, nach langem überlegen, jetzt nach einigen Jahren des Bloggens beschlossen, meine About Me Seite ein bisschen umzuschreiben, und ein wenig mehr von mir zu erzählen. Das alles findet ihr unter Meine Geschichte.
Wen dieses interessiert, kann sich gerne einen Moment die Zeit nehmen, vielleicht gibt es den ein oder andere unter euch, der ähnliches erlebt hat, oder mitten drin steckt. Denjenigen möchte ich zeigen, das sie nicht alleine sind und vielleicht hilft es ihnen ein bisschen, wenn sie lesen das es auch andere gibt, bei denen nicht jeden Tag die Sonne scheint.
Alle anderen, die keine Lust auf lange Geschichten haben, erfahren jetzt einige kurze knackige Fakten.

• Mama eines 14 Jahre alten Sohn (allein erziehend)
• 43 Jahre alt
• gelernte Floristin.
• liebe rosa und pink
• Fruchtgummi & Toffeefes kann ich nicht widerstehen
• und ja, Schande über mich, ich habe immer eine Flasche Maggi im Haus
• bin Hamburg & Skandinavien Fan
• Perfektionistin hinter der Kamera
• mag keine größeren Menschengruppen
• introvertiert und leidenschaftlich
• Kämpfernatur, auch wenn es Zeiten gibt, die einem dieses doch sehr schwer machen
• Familienmensch

Ich schreibe diesen Blog seit 7 Jahren und kann mir keinen Tag mehr ohne ihn vorstellen.
Ich koche, backe und kreiere mit Liebe und vollem Herzblut
Das die Fotografie und diese Leidenschaft in der Küche, uns einmal den Lebensunterhalt finanzieren würden, hätte ich zu beginn dieser Zeit nicht einmal im Traum gedacht. Denn angefangen hat alles mit einem Hobby aus einer Laune heraus.
Das Bloggen, sowie das Fotografieren und stylen habe ich autodidaktisch erlernt.

Wieso ich einen Foodblog schreibe? 
Mein Sohn wünschte sich zu seinem 8 Geburtstag einen “Angry Birds Space” Kuchen. Also machte ich mich im Netz auf die Suche nach Ideen und Anregungen (damals mit meinem ersten Laptop) und stieß dabei auf Blogs, die ganz normale Menschen, so wie ich online stellten.
Das fand ich so toll und spannend, von zuhause aus soetwas mit anderen zuteilen, das ich einfach still und leise, aus einer spontanen Laune heraus, begonnen habe, und ohne wirklich darüber nachzudenken, geschweige denn Ahnung zu haben was ich da tat, meine ersten Rezepte online zu stellen.
Heute würde ich meinem Blog sicherlich einen ganz anderen Namen geben, denn ehrlich gesagt war das der erste Gedanke den ich bei der Registrierung des Blogs hatte. Heute aber, ist es wie es ist. Und ich möchte ihn auch nicht mehr umbenennen. Immerhin gibt es ihn schon so lange unter dem Namen.
Mit immer wachsender Resonanz zu den Rezepten und später dann auch auf Facebook, wurde auch mein Ehrgeiz immer größer neues auszuprobieren.
Irgendwann verselbständigte sich das Ganze und folglich gingt es nicht mehr nur darum, das Mittagessen oder den Kuchen für Freunde und Familien aus der Heimischen Küche zu veröffentlichen. Ich wollte über den eingefahrenen Tellerrand hinweg schauen und Neues auszuprobieren, um dieses mit tollen, interessierten Menschen da draußen, zu teilen.
Das wurde bald meine Intension.

Hintergrundwissen in den Bereichen IT, SEO oder dergleichen habe ich auch heute nur begrenzt.
Alles was ich bis kann, habe ich mir selber in jahrelangem >learning bei doing< beigebracht.
Dabei flossen Schweiß und Tränen. Verzweiflung an manchen Tagen gab es unzählige Male.
Aber Aufgeben war und isst in meinem Leben niemals eine Option!

Was macht für mich das Bloggen aus?

– Ich blogge weil ich es möchte, es mein Leben bereichert und ich mir nichts schöneres vorstellen kann. Es ist jeden Tag aufs neue genau das, was ich gerne tue und mit dem ich meine Zeit verbringen möchte. Nicht weil es hip ist oder weil ich vor Langeweile nicht weiß was ich mit mir anstellen soll.
– Auch blogge ich nicht, weil ich als Influenzer (ein schrecklicher Begriff) ein Stück vom Werbe-Budget-Kuchen abhaben möchte. Denn als ich damals vor 7 Jahren anging, gab es diesen Hype noch nicht! Selbst Instagram war damals noch recht unbekannt.
– Ich mache mir keine Gedanken und führe darüber auch keine Diskussionen, ob meine Rezepte “in” sind, ob ich Saisonale Produkte verwendet habe oder, oder, oder…. Ich bereite das zu, wonach mir gerade der Sinn steht!
– Ich jage keinem Trend hinterher oder Poste etwas auf biegen und brechen, weil es gerade jeder tut.
– Ich arbeite (sofern es sich nicht um Kooperationen handelt) spontan, und ungeplant und veröffentliche meine Rezepte auch dementsprechend. Ohne Blogger Redaktionsplan oder sonstigen schnick schanck.
– Ich analysiere nicht jeden Klick oder jede Veröffentlichung bis zum Delirium. Der Blog und sind und bleiben das was wir sind. Authentisch und voller Leidenschaft!
– Zu dieser Authentizität gehört bei mir auch das ich Rechtschreib- und Grammatikfehler in meinem Texten habe.. Das ist zum Teil einer leichten Legasthenie geschuldet, und zum Teil meinem Schreibprogramm (denn nur das was es mir anzeigt, kann ich auch korrigieren)
Manchmal habe ich sicherlich auch chaotische klingenden Satzbau und hin und wieder kann es, trotz mehrfacher Kontrolle, zu Fehlerhaften Angaben kommen. Ich bin auch nur ein Mensch und wir sind alle nicht vor Fehlern geschützt.
– Ich kann jeden Tag glücklich und zufrieden in den Spiegel schauen, weil das was ich mache ICH bin.

Ich steh zu allem was ihr hier sehen und lesen könnt.

Das Fotografieren habe ich mir von der Pieke auf selber beigebracht, durch lesen, üben, üben und noch mehr üben. Weiterentwickeln und immer wieder schauen und ausprobieren.
Seit Oktober 2017 arbeite ich mit einer Vollformat, Profi Kamera. Hier habe ich mich für die Sony alpha 7 II entschieden. Durch das persönliche entwickeln, und die eigenen Ansprüche an mich und die Bilder, und auch um die Bilder für Printmedien attraktiver zu gestalten, habe ich diese Investition gemacht und ich bereue sei keine Sekunde!




Das ist meine Geschichte:

Hallo, ich bin Stephanie, genannt Stephie. Es gibt in meinem Leben einen Leitsatz: Aufgeben ist keine Option!
Wer mich kennen lernt und sieht, sieht eine lustige, mit rot gefärbten Haaren und bunt Tätowierten Armen, lebensfrohe Person. Witzig, scherzend und quitschig …
Diese Person bin ich nach außen. Denn ich habe in den letzten 25 Jahren gelernt wie man diese Person für andere ist.
Von echten Problem möchte doch niemand der einen Fragt: wie geht es dir? hören, oder?!
Dieses Schauspiel beherrsche ich bestens. Aber viele Lebensereignisse, Erfahrungen und Schicksalhafte Vorkommnisse, haben mit mir in den Jahren innerlich sehr viel angerichtet.
Ich gehe nicht in die Details. Das ginge hier zuweit.

Berichten möchte ich euch davon, das ich, nicht wie es den anschien erwecken mag, auf dem Blog und meinen Bildern, die Weihnachtszeit schrecklich finde.
Meinem Sohn musste ich die ersten Jahre immer etwas vorspielen, damit er eine einigermaßen schöne Erinnerung an Kindertage und Weihnachten bekommt. Warum fragst du dich? Wie kann jemand, der Mutter ist Weihnachten nicht mögen?
Das ist eigentlich ganz einfach erklärt: Mein Dad ist 2006 an Weihnachten verstorben. UPDATE: am 22.11.2019 ist meine Omi nun auch eingeschlafen. Das macht die Adventszeit nicht attraktiver für uns hier zuhause.
Daher ist es unmöglich diesen Tag, diese Zeit zu feieren und glücklich zu sein.
Ich mag auf meinen Bildern die Weihnachtsstimmung, die Dekorationen. Aber zuhause, auch weil mein Sohn jetzt im Teenager alter, versteht und grundsätzlich durch seine “Erkrankung” (siehe weiter unten) ohnehin keine Wichtigkeit zu dem ganzen Drumherum sieht, gibt es weder Baum noch Dekortikation. Mir ist auch weiterhin nicht danach. Auch nach so vielen Jahren nicht!

Ich bin Alleinerziehende Mama eines autistischen Kindes. Schon meine Schwangerschaft war kompliziert und mit viel Angst in den ersten Monaten verbunden. Diese Störung hat meinem Kind und mir die ersten Jahre seines Lebens sehr viel Kraft, Energie und Mut geraubt. Sozial wurden wir lange Zeit ausgegrenzt und eckten leider wegen des fehlenden Verständnisses der Umwelt, immer wieder an. Eine Odyssee aus Arztbesuchen und Ablehnung mussten wir fast 10 Jahre durchleben.
Menschen können einfach nicht damit umgehen wenn etwas anders ist. Das haben wir leider immer wieder zu spüren bekommen.
Aufgrund dieser Ausgrenzung, die wir beide stark zuspüren bekommen haben, hat auch meine Seele gelitten.
Das Grundvertrauen in die Mitmenschen um uns herum hat arge Risse bekommen.
Mit der Zeit hat es bei mir körperliche/gesundheitliche Auswirkungen mitgebracht.
So habe ich meine, bis dahin vertraute, immer dagewesene Kraft und Stärke verloren. Meine Energie ging komplett für das Leben und die Umstände, den Schutz, die Diagnostik und Hilfesuche für meinen Sohn drauf.
Für mich selbst war einfach nichts mehr davon übrig.
Ich dachte immer, das ich weiterhin stak sei, und einfach “nur” gerade keine Zeit für mein Wohlbefinden hätte und dieses ja bald wieder kommen würde. Nein, wenn ich damals schon soweit gewesen wäre und gewusst hätte was ich heute weiß, hätte ich mir sicherlich Hilfe gesucht.

Aber nicht nur das ich emotional immer niedergeschlagener, trauriger, an mir selbst immer mehr zweifelte, an dem was ich tat oder machte, mutloser und verzweifelter wurde. Ich wurde immer dicker! Ich aß mir einen großen Schutzpanzer und Energie-Räuber  an, und war mich sicher, das ich den schon, sowie es ruhiger in meinem Leben werden würde schon wieder in den Griff bekommen würde, so wie früher.  Aber ein Jahr nach dem anderen ging ins Land und nichts wurde ruhiger. Immer neue, noch mehr Problem kamen und gingen. Bis es dann soweit war, das ich fast nicht mehr laufen konnte.
Meine einzigste, wirkliche Rettung schien eine Magen Verkleinerung zu sein. Die ich auch bekam. Ein wenig erfolg stellte such auch ein, und ich schöpfte kraft und mut um zumindest diesen Bereich meines Lebens wieder zu normalisieren. Doch wenn die Seele krank ist, nützt keine Operation etwas.
Ich nahm, 40 kg vor dem eigentlichen Ziel, einfach nicht mehr ab sondern schleichend nach 9 Monaten absolutem Stillstand wieder zu, obwohl ich mich an alles gehalten hatte. Sport trieb usw.
Vier Jahre später und wieder so mutlos, deprimiert das es bei mir nicht wie bei den ganzen positiven Beispielen nicht angeschlagen hatte, bekam ich eine erneute OP, krasser und massiver. Und mit der “Garantie” das dieses mal alles klappen würde.
Aber es stellte sich ganz genau das gleiche Problem ein. Die Ärzte konnten es sich nicht erklären (und ich bin reinen Gewissens und weiß das ich alles erdenkliche getan habe), an was es liegen könnte und kamen mit spannenden Erklärungsversuchen.
Ein akzeptieren der Fakte ist angesichts dessen, dass es mir durch die Op nicht wirklich gut ging und ich so viele Hoffnung in meine altes, neues schlank sein gesteckt hatte, mehr wie schwierig. Aber wenn der Kopf blockiert ist, nützt keine OP etwas, das weiß ich jetzt!

Noch viele, kleine und größere Dinge, die ich jetzt hier nicht alle festhalten möchte, sind in den Jahren geschehen. Und haben noch einige andere Dinge in mir ausgelöst.

Im Sommer 2019 waren dann auch die allerletzten Kraft- Mut- und Emotionsreserven erschöpft. Meine Gefühle er negativ und überhaupt, warum mache ich das alles und für wen? Ich war soweit das nichts mehr ging.
Nur mein Blog, hat mich über Wasser gehalten, denn ich konnte und durfte hier nicht schludrig und nachlässig werden. Dafür habe ich zu viel Zeit und Liebe in ihn gesteckt. Also hat die Arbeit um den Blog herum, mich immer wieder ermutigt weiter zu machen.
SO wollte ich aber auf keinen Fall weiter machen. Das bin nicht ich. Und daher habe mich endlich meinem Arzt mitgeteilt, und nachdem ich unter Tränen erzählte habe, bekam ich die Hilfe die ich brauche.
Es ist keine Schande Medikamente zu nehmen, damit es einem besser geht. Bei Kopfweh, Husten oder anderen Erkrankungen nehmt ihr sie ja auch!
Es ist auch keine Schande sich an einen Profi zu wenden, und seine Probleme anzugehen.

All das mache ich seit einigen Wochen, es ist auch jetzt noch nicht leicht, und es gibt solche und solche Tage. Wir suchen noch nach der richtigen Dosis und der richtigen Medikation. Aber zumindest erkenne ich mich selber schon wieder.

Natürlich ist unser Alltag mit den Jahen, je älter mein Sohn wurde auch einfacherer geworden. Auch das er eine Heilpädagogische ganztags Schule besucht ist eine enorme Entlastung.
Weil ich, aufgrund dessen das mein Sohn bis heute nicht dauerhaft und all zulange alleine bleiben kann und immer eine Anleitung für den Alltag benötigt, meinen erlernten Beruf, und auch keinen Regel Job mehr annehmen konnte/kann, habe ich all meine Liebe, Kreativität und Energie die ich zur Verfügung habe, in meinen kleinen rosa Blog gesteckt. Und tue dieses bis heute jeden Tag !!!!

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