Hier bei uns ist ja gaaanz große Mohn Kuchen Liebe.
Gleich dahinter gefolgt von allem zitronigem.
Na, und wenn man dann beides zusammen in einem saftigen Gugel kombiniert, kann das ja nur genial schmecken dacht ich mir. Gesagt getan und ich hatte recht.
Normalerweise bleiben immer ein zwei Stückchen eines Kuchen, trostlos und vergessen auf dem Kucehnteller übrig, nachdem sich die ausgehungerte Meute ( bei uns gibt es ja erfahrungsgemäß nur ganz selten etwas leckeres zu essen), nach der Freigabe ( also nachdem ich in von allen Seiten und Möglichkeiten vor der Kameralinse hatte ) darauf gestürzt hat.

Aber blieb nicht einmal mehr ein Krümel übrig.
Sogar die Zuckerguss Tropfen die auf dem Teller klebten waren runtergenascht.
Ich weiß nicht genau warum, aber ich mag Gugel lieber als Springform Kuchen. Totaler Quatsch, denn der Teig bleibt ja der selbe.
So geht es mir auch mit Nudeln übrigens. Ich mag Makkaroni viel lieber als Spaghetti oder Fussili. Und letztlich sind doch überall die gleichen Zutaten drinnen.
Einen Grund zum backen brauche ich ja Gott sei Dank, dank meines Blogs nicht. Früher gab es ja meist nur wenn sich Besuch angesagt hatte, an Geburtstagen oder zu anderen festtagen Kuchen.
Was für eine Verschwendung an tollen Rezepten, oder?
Deswegen versuche ich nun Sonntags Kuchen zum Nachmittags Kaffee zu haben. 
Allerdings gehen auch Waffeln, Kekse oder andere leckere Kleinigkeiten, da lege ich mich gar nicht so fest.
Meist Sonntags nach dem Frühstück gebacken, oder je nach Rezept, Zeit und Lust auch bereits Samstags.
Der Mohn Gugel schmeckt, Luftdicht verpack nach dem auskühlen, mind drei Tage noch richtig saftig und frisch.
Wenn er denn überhaupt so lange aufgehoben werden muss.
Nun aber genung gequasselt, hier kommt das Rezept

Zutatenliste

Für eine Gugel Form

Teig:
360 g Mehl
190 g Zucker
190 g weiche Butter oder Margarine
3 Eier (M)
1 Packet Backpulver
80 g gem. Mohn
100 ml Buttermilch
Saft einer Zitrone 
1 EL Zitronenschalen Abrieb
Guss:
120 g gesiebter Puderzucker
1-1,5 TL Zitronensaft

Zubereitung
Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Die Gugel Form sehr gut mit Butter auspinseln und mit etwas Mehl bestäuben.
1. Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder Handmixeres glatt rühren bis sich der Zucker fast aufgeblößt hat. Nach und nach die Eier dazugeben. Mehl, Backpulver und Mohn vermischen.
Jetzt die anderen Zutaten in die Schüssel geben und zu einem glatt Teig rühren.

2. Den Teig in die Form geben und 45-50 Minuten ( Stäbchenprobe ) backen.
In der Form 15 Minuten abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und so komplett auskühlen lassen.

3. Den Puderzucker sieben, sonst entstehen später hässliche Bläschen, und ihn mit Zitronensaft anrühren. Er sollte schön dick und zähflüssig sein, aber trotzdem noch vom Löffel gleiten.
Über den Gugel geben und leicht verstreichen. Eventuell etwas “vom Rand schubsen”.

Na, was sagt ihr?
Das ist doch ein echter leckerschmecker Sonntagkuchen oder?

Ich hoffe das auch ihr mehr backt, denn es gibt zu viele tolle Rezepte wie Zitronen Käsekuchen, fudgy Brownies oder einfacher Früchtekuchen, um nur zu besonderen Anlässen den Rührbesen zu schwingen.

Eure Stephie

5 Kommentare
  1. Kinderkuecheundso sagte:

    Ich hab noch eine Packung Buttermilch im Kühlschrank. Im letzten Rezept stand irgendwas um die 100ml, und weil mir Buttermilch pur nicht schmeckt, steht die also noch im Kühlschrank.
    Morgen zwacke ich also nochmal 100ml davon ab….
    LG Martina

    Antworten
  2. Kinderkuecheundso sagte:

    BOAH! Ich esse gerade deinen Gugel, hab ihn sofort gemacht und finde ihn sooo lecker und fluffig! Oft ist es ja so, daß zu viel Mohn im Teig ist, so einen Kuchen, der komplett schwarz ist mag ich nicht. Hier ist es genau richtig und die Zitronen-Note passt perfekt!
    Ein Stück davon steht schon vor einem gast auf dem Tisch…
    VG Martina

    Antworten

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Kommentare sind das Salz in der Suppe, oder der Zucker im Kuchen.

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