Heute habe ich ein wirklich leckeres und genauso einfaches Rezept für euch, das für eine ganzen Familie oder zum Abendessen mit Freunden ausreicht. Ihr braucht nur zwei Töpfe und ein wenig Zeit für die Vorbereitungen. Ein solches Gericht ist für den Alltag perfekt und ist mit vielen guten Zutaten und leckerem Gemüse zubereitet. Und da sind wir auch schon bei dem Thema, das wirklich wichtig für mich ist, und über welches unbedingt gesprochen und aufgeklärt werden muss. Denn ohne Tomaten und Zucchini, die in Gewächshäusern angebaut werden, wären dieses Gericht in der kühleren Jahreszeit überhaupt nicht möglich zuzubereiten, was ich für euch vorbereitet habe.
Wir alle wollen nicht auf Tomaten, Zucchini, Salatgurken, Auberginen oder Paprika verzichten. Für uns sind sie einfach ein normales alltägliches und normale Angebot in jedem Supermarkt, jeden Tag.Für uns ist dieses Gemüse kein saisonales Produkt mehr, wie zum Beispiel Spargel, Erdbeeren oder Rhabarber. Aber um uns mit frischem, knackigem Gemüse jeden Tag zu versorgen, und dass in diesen Massen, vor allem in den kühlen Jahreszeiten ist ein Anbau unter Folie in Gewächshäusern unverzichtbar.
Regional deckt die gewünschten und benötigten Mengen nicht ab.
Und genau hier, an diesem Punkt, werden Informationen benötigt. Für viele Menschen ist der Gedanke, dass Gewächshausgemüse minderwertig, schlecht für die Umwelt und schädlich für Menschen und Tiere in der Region, in der diese Häuser in Europa stehen, immer noch stark verankert.
Aber die Technologie ist heute so weit gekommen, dass sie den Anbau so gut unterstützen kann, dass es für Skeptiker und Gegner der Gewächshausproduktion, um mit der Kampagne CuTE (Cultivating Geschmack Europas), die von der Europäischen Union finanziert wird, um den Endverbraucher über genau diese Fakten aufzuklären!Auch ich hatte anfangs einige Zweifel und habe viel recherchiert. Jetzt kann ich dieses Programm mit gutem Gewissen präsentieren und erklären, weil es mich überzeugt hat.
Wenn ihr vielleicht bei dem Gedanken an Gewächshausanbau, an Unmengen an Pestizide denkt, um maximalen Gewinn und stärkere Ergebnisse zu erzielen, gestehe ich das ich das auch tat. Aber um den Einsatz von Pestiziden zu minimieren, wird in fast allen Anbaukulturen biologische Schädlingsbekämpfung, z.B. bei Raubwanzen durchgeführt. Darüber hinaus kümmern sich Hummelkolonien um die natürliche Bestäubung. Ein weiterer Punkt, der mir zunächst bevor ich mir die vielen Berichte und vor allem wissenschaftlich belegten Tests angesehen habe in meinem Kopf herumspukte war, die riesige Wassermenge, die ein solches Gewächshaus verschlingt, um Gemüse für mich auf den Tisch zu bringen. Aber die Tatsache ist weit davon entfernt. In Gewächshäusern werden die Pflanzen mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem (Tropfenbewässerung) nur in dem Umfang bewässert wieviel sie wirklich benötigen! Und auch das überschüssige Wasser, wird wieder als Dampf in Umlauf gebracht. Die Lüftung ist digitalisiert. Aufgrund der sonnendurchfluteten Umgebung müssen die Gewächshäuser nicht beheizt werden.
Aber was ich ganz eindeutig als sehr positiv und erstaunlich festhalten und aufzeigen möchte, ist die Tatsache, dass das negative, in den Köpfen der Menschen verankerte Anbaugebiet in Almeria, bereits positive Auswirkungen auf den Klimawandel hat. Ökologischer Anbau, Wasserschutz und Abfallvermeidung hat hier große Priorität (Bericht).
Abschließend ist es nun einmal so,  dass in den Monaten, in denen wir kein saisonales-regionales Gemüse beziehen können, dass Gemüse aus Gewächshäusern eine absolut gute Alternative ist, die keinen Vitaminverlust hat und zunehmend den ökologischen Anbau unterstützt und anbietet.

Das Gericht ist fabelhaft einfach und ihr brauchen wirklich nur einen großen Topf, eine große Pfanne und wenn ihr keine Pfanne verwenden möchtet könnt ihr eine, um eine Auflaufform benutzen. Alle Schritte, mit Ausnahme des Kochens der Nudeln, können nacheinander in einer Pfanne zubereitet. Genial, oder?!

Zutatenliste

für 4-6 Personen

Zucchini Sause:
3 EL Oliven Öl
1 EL Butter
4 Knoblauchzehen, gepresst
2 weiße Zwiebeln, in feinen Würfeln
160 g gewürfelter Kartenschinken (oder einen anderen würzigen Schinken)
2 EL Mehl
120 g geriebener Parmesankäse

550 g Zucchini, in gleichmäßigen Würfeln
Salz; Pfeffer, Muskatnuss
150 ml Sahne
750 ml Geflügerbrühe
frischer Thymian, Petersilie

Hähnchen
400-500 g frische Hähnchenbrust
Würze aus: Salz, Pfeffer, Thymian, Paprika, Knoblauch, Chili, Rosmarin
2 EL Olivenöl
4-6 dickere Scheiben würzigen Schinken (je nachdem welchen Schinken ihr wählt und wie groß die Scheiben sind)

Tomaten
500 g Tomaten (ich bevorzuge kleiner)
2 Knoblauchzehen, gepresst
frisches Basilikum, Thymian Blatt Petersilie gehackt
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Außerdem
500 g Pasta
mini Mozzarella
Parmesan, gerieben

Zubereitung

1. Die Pasta in reichlich Wasser bissfest garen. Abgießen und warmhalten.

2. Während die Nudeln kochen, die Zucchini mit den Kräutern, Gewürzen und 50 ml Brühe, in der Pfanne 10-15 Minuten weich garen (gegebenenfalls etwas Brühe nachgießen). In einen hohen Becher füllen und mit einem Stabmixer pürieren. Das Hähnchenfleisch waschen, trockentupfen und halbieren. Mit der Würzmischung auf beiden Seiten einreiben und in einer großen Pfanne ringsherum scharf anbraten. Herausnehmen und mit dem Schinken (je nach Scheiben Größe mittig, längs halbieren) um das Fleisch wickeln. Von beiden Seiten abermals scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.

3. Olivenöl und Butter mit Zwiebeln, Schinken Würfeln und Knoblauch bei mittlerer Hitze etwa 3 Minuten anschwitzen. Hitze erhöhen und alles anbraten und karamellisieren lassen. Herausnehmen und bei Seite stellen. Den Backofen auf 200 Grad, Ober- Unterhitze vorheizen. Die Tomaten mit Knoblauch, Kräuter und Olivenöl in der Pfanne 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze schwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen. Herausnehmen und beiseite stellen.

4. Die Zwiebel-Schinken Masse zurück in die Pfanne auf hoher Hitze. Das Mehl darüber geben und mit Brühe und Sahne ablöschen und glattrühren. Parmesan und Zucchini dazugeben und abschmecken.

5. Die Sauce mit der Pasta vermengen und in eine Auflaufform geben (oder in der Pfanne belassen). Das Fleisch und die Tomaten darauf geben und mit Parmesan bestreuen. Einige Kugeln Mozzarella verteilen und für ca. 20 Minuten bis der Mozzarella geschmolzen ist. Mit Petersilie bestreuen und servieren.Ich liebe solche Gerichte die mega lecker sind und sich alle die Finger danach ablecken, und man der beliebteste Koch aller Zeiten ist, lach. Und dabei ist alles so unkompliziert und simpel. Genial.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Kampagne von CuTE entstanden.


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar!

Fragen, Anregungen oder Kritik?
Kommentare sind das Salz in der Suppe, oder der Zucker im Kuchen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.