Pizza und Äpfel zählen zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland. Da liegt es doch nahe. sie zu einem leckeren Gericht zu kombinieren. Denn Äpfel sind nicht nur perfekt für Kuchen und Gebäck. Sie schmecken, gerade in herzhaften Rezepten großartig und verleihen diesen eine ganz besondere, fruchtige Note. Im Zusammenspiel mit Käse und herzhaftem, leicht geräuchertem Südtiroler Speck g.g.A., frischen Kräutern und süßen Zwiebeln, kann der Südtiroler Apfel g. g. A. wunderbar zeigen, dass er auch in die herzhafte Küche gehört.Aber zurück zu der beliebten Pizza. Klar, aus der Tiefkühlabteilung ist eine Pizza natürlich ein schnelles Essen. Verpackung auf und ab in den Ofen.
Aber wer wirklich gerne Pizza isst, der wird mir zustimmen, dass nichts über eine selbstgemachte, mit frischem Hefeteig zubereitete Pizza geht!
Der Teig ist luftig, herrlich knusprig und was ich ganz besonders mag, ungleichmäßig mit diesen ganz speziellen Luftblasen am Rand. Für den perfekten Pizza-Teig habe ich euch ein genial einfaches Rezept mitgebracht.Mein Pizza-Rezept, welches ich in Kooperation mit Südtiroler Apfel g.g.A. entwickelt habe, ist für alle, die Pizza und Äpfel mögen, ein echtes Muss auf ihrer To-do-Liste.
Vielleicht seid ihr anfangs etwas zögerlich was die Kombination angeht, aber am Ende wird der Apfel auf der Pizza euch überzeugen, da bin ich mir absolut sicher. Ich habe mich an dieser Stelle für die saftige, süß-säuerliche und knackig aromatische Sorte Braeburn  entschieden. Habt ihr gewusst, dass in Südtirol über 20 Apfelsorten angebaut und rund eine Million Tonnen Äpfel im Jahr geerntet werden? 13 der Apfelsorten tragen das Label „g.g.A.“, das für „geschützte geografische Angabe“ steht und die Herkunft und Qualität der Südtiroler Produkte garantiert. Über 7.000 kleine Familienbetriebe widmen sich dem Anbau der Äpfel, der mit genauen Produktionsvorschriften und strengen Kontrollen, die jahrhundertealte Tradition und den ursprünglichen Anbau gewährleisten. Gut so, denn so können wir uns darauf verlassen, dass die Qualität dieser Äpfel gleichbleibend ist und wir sie immer wieder gerne kaufen!

Nun aber genug Spannendes von den Südtiroler Äpfeln. Jetzt wollen wir sie auch essen. Denn an apple a day, keeps the doctor away.

Zutatenliste

Pizza Teig
1 kg Weizenmehl
14 g frische Hefe
45 g Salz
625 ml kaltes Wasser

Belag
2-3 kleine Südtiroler Äpfel g.g.A., Sorte Braeburn

200 g Ziegenfrischkäse, Natur
Parmesan, gehobelt
frische Kräuter: Thymian, Rosmarin, Oregano, Salbei
2 Knoblauchzehen
1 EL Honig
1 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft +Zesten einer BIO Zitrone
Salz & Pfeffer
Südtiroler Speck g.g.A. in dünnen Scheiben

Außerdem
weiße Zwiebeln, in dünnen Scheiben
Pinienkerne
fein gehackte gemischte Kräuter
Honig
Ziegenfrischkäse Taler
frischer Pfeffer und Meersalzflocken

Zubereitung

1. Pizzateig zubereiten. Der Teig wir dem ein oder anderen anfangs in der Zubereitung sowie in der späteren Konsistenz ein wenig fremd vorkommen. Er ist recht weich und luftig, lässt sich aber unglaublich toll verarbeiten!
Wenn ihr erst einmal mit dem Teig gearbeitet habt und seht wie großartig er sich verarbeiten lässt, und vor allem wie lecker er ist, werdet ihr nie wieder einen anderen Teig zubereiten, da bin ich mir sicher! Das Tolle ist außerdem, dass er kalt geht. Er bleibt im Kühlschrank und kann dort nach mind. vier Stunden weiterverarbeitet werden aber auch bis zu 24 Stunden stehen, bevor ihr ihn zu Pizza Fladen verarbeitet.

Extra Tipp: Der Teig ist reichlich und reicht, je nach Größe der Pizza, für ca. 6-10 Portionen. Wenn ihr den fertig gegangenen Teig dann portionsweise in Frischhaltefolie wickelt und dann in einer Gefrierdose luftdicht verpackt einfriert, habt ihr immer euren Pizzateig vorrätig, der innerhalb von ca. 30 Minuten aufgetaut ist und dann wie am Herstellungstag zu handeln ist!

-Mischt in einer großen Rührschüssel 600 g Mehl mit dem Salz (ja die Menge ist korrekt und versalzt euch den Teig nicht, keine Sorge!) und bröselt die frische Hefe dazu. Gebt das kalte Wasser dazu und verrührt alles mit einer Gabel bis ihr einen leicht angedickten, glatten Teig habt. Deckt diesen mit einem Geschirrtuch ab und lasst ihn 30 Minuten stehen.
-Nun gebt ihr in 4-5 Schritten das übrige Mehl dazu und knetet jeweils das Mehl mit den Knethaken der Küchenmaschine oder Handmixer 4-5 Minuten unter. Wenn das gesamte Mehl in der Schüssel untergeknetet ist, lasst die Maschine noch 2-3 Minuten weiter kneten, bis sich der Teig als Ball um die Knethaken legt und sich vom Rand der Schüssel löst. Mit dem Geschirrtuch abdecken und 20 Minuten stehen lassen.
-Gebt Mehl auf eine glatte Arbeitsfläche und lasst den Teig, der für euch sicherlich eine ganz neue und vielleicht verwirrende Konsistenz hat, gleiten. Knetet den Teig nun mit den Händen 1 Minute durch und teilt den Teig dann in Portionen. Für eine größere Pizza braucht ihr ungefähr 260-280 g. Schaut einfach wie ihr es am liebsten habt.
Die Teig-Portionen werden nun mit den Händen zu Bällen geformt und entweder in Frischhaltedosen mit Deckel zu 2-3 Portionen oder auf ein Backblech mit Backpapier, mit etwas Abstand zueinander, nebeneinander und mit Mehl bestäubt, gesetzt und gut und ohne Ritze, mit Frischhaltefolie umwickelt.
-In den Kühlschrank stellen und mind. 4 Stunden und bis zu 24 Stunden gehen lassen.2. Den Frischkäse mit fein gehackten Kräutern, Gewürzen, Honig, Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft abschmecken. Den Backofen auf 270 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Die Äpfel waschen und mit einem Gemüsehobel in Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten.

Den Pizzateig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen, vorsichtig auseinander drehen und dabei leicht ziehen. Jetzt werdet ihr merken, wie toll die Konsistenz des Teiges ist und wie viel Spaß es macht mit diesem Teig zu arbeiten.
Den Teigfladen auf Backpapier, oder einen Pizzastein legen. Mit der Käsecreme bestreichen, dabei einen kleinen Rand frei lassen. Die Zwiebeln darauf geben. Danach die Apfelscheiben. Nicht zu sparsam, die Scheiben dürfen gerne auch übereinander liegen. Wer den Speck knusprig mag gibt ihn vor dem Backen mit auf die Pizza (ansonsten könnt ihr ihn direkt auf die fertig gebackene Pizza geben). Über die Zwiebeln und Äpfel Pinienkerne, gehobelten Parmesan, Kräuter und Honig geben und mit etwas Olivenöl beträufeln.3. Die Pizza in den heißen Ofen schieben und 10 Minuten backen. Ich lege dann für weitere 8 Minuten ein Stück Rund geformtes Stück Alufolie auf den Belag und lasse die Pizza so weiter backen. Vor dem Servieren mit Meersalz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und Zitronenzesten verteilen. Mit Honig beträufeln und mit klein gebrochenen Käse-Talern belegen. Wer mag kann noch ein paar gehakte Kräuter und etwas Olivenöl über die Pizza träufeln.Diese Pizza schmeckt wie von eurem Lieblings-Italiener. Sie ist wirklich ganz einfach zuzubereiten.
Wenn ihr jetzt auch zu den Fans von Äpfeln auf herzhaftere Pizza zählt, könnt ihr auch andere Kombinationen ausprobieren.
Zum Beispiel:
– Apfel mit Gorgonzola und Rinderfiletstreifen auf Orangen-Sauerrahm
– Apfel mit Lachs oder Forelle und Honig-Senf-Crème fraîche
– Hähnchenstreifen mit Apfel-Curry und Rosinen

 

Eure Stephie


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