Brot backen kann wirklich einfach sein. Natürlich gibt es auch sehr aufwendige Rezepte die beinahe eine echte Brot-Back-Wissenschaft bedürfen. Da muss ich persönlich, und das obwohl ich schon denke das ich einiges an Erfahrung beim Thema Backen mitbringe zugeben, dass mir das tatsächlich zu kompliziert und zu langwierig ist. Sauerteig selbst anzusetzen ist letztlich keine große Kunst, aber sich um ihn dauerhaft zu kümmer ist leider bei mir der Grund weswegen ich lieber zu fertigem, getrocknetem Sauerteig aus dem Beutel, zurückgreife.
Ja, so wie das Brot vom Bäcker, der in Masse ganz anders arbeiten kann und ganz andere Möglichkeiten hat, schmeckt selbstgemachtes Brot nicht. Aber es ist wirklich lecker und je nachdem was für ein Brot man backt, ehr kräftig-rustikal oder weich und mild.Meine bisherigen Brote habe ich immer in einem Nudelsieb gären lassen. Ich fand das es so auch ging und konnte nicht meckern über mein Ergebnis. Aber ein echtes Gärkörbchen ist natürlich viel besser und es macht zusätzlich noch eine schöne Form und Muster in das Brot.
Als ich dann in der Meine Backbox Frühstücksbox (Januar 2020) ein Gärkörbchen gefunden habe, mit den perfekten Zutaten die man für ein leckeres, kräftiges Sauerteig Brot benötigt, habe ich mich direkt einige Tage später an meine Brot Kreation gemacht und bin sehr, sehr zufrieden.

Zutatenliste

für ein ca. 700 g Brot

400 g Roggenmehl
1/2 Päckchen getrockneter Sauerteig (15 g)
1/2 Päckchen Trocken Hefe (4,5 g)
1,5 TL Salz
1/4 TL gem. Pfeffer
1 EL brauner Zucker
320 ml warmes Wasser

60 g Leinsamen
45 g Kürbiskerne

Zubereitung

1. In das Handwarme Wasser den Zucker, die Hefe und das Sauerteigpulver geben, verrühren und 5 Minuten quellen lassen.

2. In einer großen Rührschüssel, Mehl, Salz, Gewürze vermischen. Das Wasser dazugeben und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine/Handmixer 5 Minuten durchkneten. Die Kerner dazugeben und einmal gut unterkneten lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit der einen Hand nach vornhin flachdrücken/schieben und diesen Teil dann wieder zur Mitte hin einklappen. Die Teigkugel um Uhrzeigersinn drehen und wieder den Teig nach vornhin flachdrückend schieben und zur Mitte zurückklappen. Diesen Vorgang etwa 5-7 mal wiederholen bis die Teigkugel eine deutlich Spannung und Elastizität bekommen hat.

3. Die Gärform mit Mehl ausstauben (nicht zu wenig sonst klebt später der Teig daran fest). Den Teig, mit der glatten Seite nach unten in die Form legen und mit einem Handtuch andecken. Den Teig nun 5 Stunden, an einem Zugluftfreien, wärmeren Ort gehen lassen. Die lange Gehzeit sorgt dafür das das Brot besser vertragen wird und sich der Geschmack intensiviert!

4. Den Backofen mit dem Backblech auf 250 Grad Ober- Unzterhitze vorheizen.
-> Extra Tipp von Meine Backbox: ein zweites Blech, umgedreht, mit etwas Abstand, über das erste einschieben, so entsteht ein kleiner Gärraum und das Brot backt wunderbar. Eien Auflaufform mit Wasser auf den Boden stellen.

5. Das Brot, mit der Seite die in dem Gärkörbchen unten gewesen ist (mit der Rilenstrucktur) nach oben auf das erste Backblech stürzen.
Den Ofen auf 220 Grad herunterdrehen und das Brot 40 Minuten backen. Dann das oberer Blech entfernen und das Brot für weitere 20 Minuten backen.
Wenn das Brot, wenn ihr unten dagegen klopft hohl und dumpf klingt, ist es perfekt!Das Brot ist ein wirklich rustikales, kräftiges Brot. Es riecht besonders lecker und ist recht kompakt. Ich persönlich mag Körner und Saaten in meinem Brot. Wenn ihr diese lieber weglassen möchtet ist das kein Problem. Ihr könnt sie auch durch zB. Sonnenblumenkerne o.ä. austauschen.

 

Viel Spaß beim ausprobieren,
eure Stephie

 

 

*nicht bezahlte Werbung.
Der Post sowie das Rezept sind in Kooperation mit Meine Backbox entstanden.


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