Es gibt Leckereien, die ich oder besser gesagt wir hier zuhause wirklich lieben. Und sie nach zu backen/kochen ist gar nicht unbedingt das Problem. Aber vieles schmeckt dann am Ende nicht so toll, wie wir es zB. von unserem Lieblings Bäcker oder dem Imbiss/Restaurant kennen. Dann ist allgemeine Enttäuschung in den Gesichtern zu lesen. Und vor allem ist die ganze Arbeit umsonst gewesen.  Dann gibt es auch Rezepte, die ich wegen anderer Widrigkeiten zB. dem Geruch nicht so gerne selber mache, oder auch grundsätzlich versuche zu meiden. Denn, noch Stunden nach der Zubereitung den Geruch in der Wohnung zu haben, trotz geöffnetem Fenster, finde ich schon verdammt lästig. Daher gibt es auch Bratfisch für den Sohnemann nur bei Oma, lach.
Und ja, auch frittiertes finde ich geruchstechnisch einfach nicht so doll. Deswegen gibt es, wie meine leckeren Quarkbällchen heute, nur wenn ich sie für den Blog haben möchte muss. (lach)Dabei sind sie so simple und einfach hergestellt und zubereitet, und schmecken sogar noch nach drei Tagen super fluffig und lecker. Das Rezept ist großartig. Sie schmecken wirklich wie gekauft vom Bäcker, und ich glaube ich kenne kein Kind, und auch keinen Erwachsenen, der keine Quarkbällchen mag. Ich habe mich für die kleinere, runde Variante entschieden. Aber natürlich könnt ihr sie auch Tropfenförmig oder ganz Freestyle frittieren. Das macht dem Geschmack nichts.
Achtet nur unbedingt darauf, das dass Öl nicht zu heiß ist! Denn sonst verbrennen sie euch sehr schnell und das Öl wäre auch nicht mehr zu gebrauchen.
Ihr benötigt keine Friteuse, die habe ich auch nicht! Ein mittelgroßer, tiefer Topf und ein Holzstäbchen reichen aus. Mehr dazu in der Anleitung.

Zutatenliste

500 g Magerquark
160 g Zucker
1 TL Vanille Extrakt
1 TL Zitronenschalen Aroma
4 Eier (M)
1 P. Backpulver
450 g gesiebtes Weizenmehl
50 g Speisestärke

1 Liter Sonnenblumenöl

200 g Zucker
1 Messerspitze Zimtpulver
1 P. Vanillezucker

Zubereitung

1. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Zitronenschalenaroma und der Speisestärke vermischen. Den Quark mit den Eiern, dem Zucker und der Vanille gut miteinander verrühren. Mit den Knethaken der Küchenmaschine/Handmixer die trockenen Zutaten dazugeben und zu einem klebrigen, zähen Teig kneten.

2. Das Öl in einen mittelgroßen, tiefen Topf füllen und auf hoher Stufe auf dem Herd erhitzen. Wenn ihr ein Schaschlik Spieß hineinhaltet, und an diesem kleinen Bläschen emporsteigen, hat das Öl die perfekte Hitze. Dreht den Herd nun auf mittlere Leitung zurück.

3. Nehmt etwa einen Esslöffel Teig ab, form diesen in leicht angefeuchteten Händen (nicht zu nass sonst spritzt das Öl zu sehr!) zu runden Bällchen. Ihr könnt auch zwei Esslöffel nehmen und den Teig so direkt in das Öl portionieren. Dann werden die Bällchen allerdings nicht kugelrund! Vorsichtig an das Öl gleiten lassen und gold-braun frittieren.
-> gebt nicht mehr wie maximal vier Bällchen auf einmal in den Topf, sonst kühlt das Öl zu schnell ab!
–>> die Bällchen haben als lustigen Funfackt, das sie sich, sowie sie von der ersten Seite fertig sind, von selbst umdrehen! Also warte solange ab und beobachtet das die zweite Seite nicht zu dunkel wird.

Bevor ihr die nächste Runde in das Öl kommt, dieses etwa 30 Sekunden wieder aufheizen lassen.

4. Herausnehmen und auf Küchenkrepp kurz abtropfen lassen. Zucker, Zimt und Vanille Zucker mischen und die abgetropften Bällchen rundherum darin wälzen. Fertig sind die Quark-Bällchen.


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