Also eigentlich habe ich heute nur ganz normale, ja fast langweilige Blaubeer-Muffins für Euch. Blaubeer-Muffins die wir ständig und fast überall sehen. 
Die meisten Bäcker oder Coffee Shops bieten sie an. Auf dem Flughafen, dem Bahnhof oder dem Bäcker nebenan. Und eigentlich sehen sie auch immer gleich aus und daher überraschen sie uns auch überhaupt nicht mehr wirklich.
Aber …  und es gibt ein großes Aber, gibt es natürlich einen Grund weswegen uns Blaubeer-Muffins ständig über den Weg laufen.

Nämlich ganz einfach diesen: Blaubeer-Muffins sind einfach immer und jederzeit die beliebtesten Muffins, gleich nach Schokolade. 

Sie schmecken verlässlich gut und jeder, nah ja fast jeder, mag sie.
Es gibt natürlich Abweichungen in den Zutaten und der Herstellung an sich, von Bäcker zu Bäcker, das ist ganz klar. Aber im großen und ganzen sind Blaubeer-Muffins überall auf der Welt halt Blaubeer-Muffins.

Ich habe kürzlich beim Einkauf ganz ambitioniert eine Schale frischer Blaubeeren mitgenommen und wollte sie in meinen Joghurt essen. Aber ich musste feststellen das Blaubeeren mir erst so wirklich gut schmecken wenn sie erwärmt wurden und ihre Geschmackstoffe sich so erst richtig entfalte haben. Also blieb mir entweder die Möglichkeit sie einzukochen oder zu verbacken.
Da ich “nur”125 g Heidelbeeren nun vom Aufwand her nicht einkochen wollte, und schon lange die Idee hatte ein Frühstücks Muffin, also etwas gesünderes mit Vollkorn und Haferfloken zu backen, stand ich kurz danach in der Küche und probierte dieses Rezept aus. 
Und mal ehrlich, das sie so fluffig weich und vom Geschmack einfach perfekt werden würden, damit hatte ich selbst nicht gerechnet. Das Beste ist, das die Muffins sogar 3 Tage später noch genauso frisch, locker und saftig geschmeckt haben.
Mit den ganzen guten Zutaten sind sie auch wirklich ein kleines Frühstück was man sich morgens einfach schnappen kann und auf dem Weg zur Arbeit, Schule oder sonstiges futtern kann.

Zutatenliste
für 6 Stück / 12 einfach die Angaben verdoppeln
130 g Weizenvollkornmehl
20 g kernige Haferflocken
1/2 EL Backpulver
1/4 TL Natron
60 g weiche Butter
1 Ei (M)
Abrieb einer Zitrone
70 g Zucker
1 voller EL flüssiger Honig
50 g Natur Joghurt
50 ml Milch
125 g frische Heidelbeeren
brauner Zucker & Haferflocken 

Zubereitung
Den Backofen auf 10 Grad Umluft vorheizen
1. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden. Wer gerade keine zur Hand hat, oder Lust auf etwas neues hat, kann weißes Backpapier in Quadrate schneiden und diese (s. meine Bilder) als Muffinform verwenden.

2. Mehl, Backpulver, Natron und Haferflocken mischen. Butter, Zucker und Honig mit den Schneebesen der Küchenmaschine, schaumig rühren. Das Ei unterrühren und Milch und Joghurt dazugeben. Die trockenen Zutaten in die Schüssel geben und zu einem glatten Teig rühren. Mit einem Kochlöffel oder Teigspatel die Beeren vorsichtig unter heben. Den Teig gleichmäßig in die Förmchen verteilen.
3. Etwas braunen Zucker und einige Haferflocken auf den Terig geben und 18 bis 20 Minuten goldbraun backen.

Ihr könnt mir glauben, dass ich sogar mich selbst überrascht habe, mit dem Geschmack dieser Blaubeer-Muffins. Und mal ganz ehrlich und so unter uns hier. 

Auch wenn ein Blaubeer-Muffin wirklich überhaupt nichts besonderes mehr ist, und auch mit Sicherheit nicht mehr neu Erfunden wurde. Ich bin und bleibe davon überzeugt, das manche Dinge so wie sie sind und was sie sind perfekt sind. Und erst recht gar keine Veränderung nötig haben!
In diesem Sinne, ein hoch auf den Blueberry Frühstücks-Muffin. 

Eure Stephie

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